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BOLIVIEN/PERU

Versteckte Naturjuwele und einsame Trekkingtouren – eine Reise abseits ausgetretener Pfade. RESTPLÄTZE VERFÜGBAR!

Aller guten Dinge sind drei. Ursprünglich hatten wir diese Reise für Sommer 2020 geplant, zunächst auf Sommer 2021 und letztlich nochmals auf Sommer 2022 verschoben.

Im Laufe des vergangenen Jahres hat sich die epidemiologische Situation in beiden Ländern laufend und nachhaltig verbessert. Beide Länder haben ihre Grenzen für touristische Reisen wieder geöffnet. Der Flugverkehr wurde wieder aufgenommen. Daher haben wir uns entschlossen, diese Reise im Sommer 2022 durchzuführen. Wie schon gesagt: Aller guten Dinge sind drei.

 

 

Bolivien - ursprünglich und einzigartig. Und geheimnisvoll. Mit einem indigenen Anteil von über 60 Prozent. Im Herzen Südamerikas gelegen. Vielleicht auch das Herz dieses Kontinents. Mit extrem abwechslungsreichen Landschaften - vom tropischen Amazonastiefland bis zu den gletscherbedeckten Gipfeln der Anden.

 

Peru - Kernland der Inkas. Aber der kulturelle Reichtum geht weit über die Hinterlassenschaften der Inkas hinaus! Und: das Land ist eines der weltweiten Highlights für Trekkingfreunde!

Beide Länder sind ein begehrtes Ziel für Trekker und Bergsteiger und alles andere als ein Geheimtipp. Aber auch Länder wo es noch viele (noch) weniger bekannte landschaftliche und kulturelle Highlights gibt. Bei dieser Reise wollen wir uns in diesen beiden Ländern ganz bewusst einige der relativ weniger bekannten Ziele aussuchen – also ein Hauch von Entdeckungsreise „off the beaten track“, abseits der viel begangenen Routen, aber landschaftlich und kulturell genauso einzigartig.

 

 

 

Unser Reiseablauf in Stichworten:

Modul A: Bolivien

Flug nach Santa Cruz im Tiefland von Bolivien. Zuerst geht´s in den Amboró-Nationalpark. Einer der schönsten Nationalparks Boliviens mit spektakulären Bergformationen und extremem Artenreichtum. Von einer Dschungellodge aus unternehmen wir zwei Tageswanderungen.

Die nächste Station ist Samaipata. Wir besuchen die „archäologische Hauptstadt“ Ostboliviens auf einem knapp 2.000 Meter hohen Berggipfel in den Anden gelegen. Neben Machu Picchu ist Fuerte de Samaipata eine der bedeutendsten Ruinenstätten der Kultur der Inkas. Aufgrund der versteckten Lage gaben die spanischen Eroberer der Anlage den Namen “Festung von Samaipata“, was sich aber später als falsch herausstellte. Laut neuesten Forschungen handelt es sich wohl eher um eine rituelle Zeremonialstätte.

Von der Kultur wieder zurück in die Natur. Wir unternehmen zwei Wanderungen im Torotoro-Nationalpark. Hier wartet in einer Höhenlage zwischen 1.900 und 3.600 Metern eine noch kaum erschlossene Landschaft mit tief eingeschnittenen Tälern und imposanten Wasserfällen auf uns. Die Hauptattraktion – versteinerte Dinosaurierspuren, die über 60 Mio. Jahre alt sind.

Zum ersten höheren Berg: Wir besteigen mit dem Cerro Tunari (5.038 m) einen der höchsten Berge Ostboliviens. Ein leichter Trekkingberg mit hohem Ausgangspunkt (ca. 4.400 m).

Flug nach La Paz. Bereits perfekt an die Höhe akklimatisiert besichtigen wir diese chaotische Stadt im Herzen der Anden. Die offizielle Hauptstadt Boliviens ist Sucre, der Sitz der Regierung befindet sich jedoch in La Paz, dessen Stadtgebiet auf Höhen zwischen 3.200 und 4.100 m liegt. Damit gilt La Paz als der höchstgelegene Regierungssitz der Erde. Optional: MTB Downhill nach Coroico.

Nach dem Sightseeing wieder in die Berge zu einer 2-tägigen Trekkingtour in der Condoriri-Gruppe mit optionaler Besteigung des einfachen 5.000ers Pico Austria.

So, jetzt sind wir gut zwei Wochen unterwegs und am Ende von Modul A „Bolivien“.

 

 

Modul B: Peru

Weiter auf der Suche nach versteckten Naturjuwelen und einsamen Trekkingtouren – da werden wir auch in Peru fündig.

Die Cordillera Huayhuash ist die „schöne kleine Schwester“ der Cordillera Blanca, wobei sich klein nur auf die Fläche bezieht. Die Umrundung der tropischen Gebirgskette zählt mit ihrer atemberaubenden Landschaft, den spektakulären Blicken auf wilde Berge und zerrissene Gletscher und mit den meist wunderschön an den „lagunas“ (Seen) liegenden Zeltlagern zu den eindrucksvollsten Trekking-Routen der Welt. Also haben wir schon das nächste Ziel.

Wir fahren über Copacabana am Titicacasee mit Besuch der Sonneninsel nach Juliaca, fliegen von dort nach Lima und fahren weiter mit dem Nachtbus nach Huaraz. Aufgrund der bisherigen Reise bestens akklimatisiert starten wir zum 10-tägigen Trekking durch die Cordillera Huayhuash. Hier besteht die Möglichkeit für Gipfelsammler den technisch leichten 5.000er Diablo Mudo (5.350 m) quasi „mitzunehmen“. Rückfahrt nach Lima. Ende von Modul B „Peru“.

 

Detaillierter Reiseablauf - siehe Detailprogramm rechts zum Downloaden!

 

Reiseleitung:

Helmuth Preslmaier

 

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Andean Expeditions Michael Dirninger, La Paz.


Anforderungen, Voraussetzungen:

Voraussetzungen Trekking: Sehr gute Kondition, stabile Konstitution und Gesundheit, Höhenverträglichkeit (längerer Aufenthalt in Höhen > 4.000 m). Der Reiseablauf (insb. die Aktivitäten in Bolivien) ist jedoch so gestaltet, dass eine optimale langsame Höhenanpassung gewährleistet ist. Gepäcktransport durch Esel/Pferde, daher nur leichte Tagesrucksäcke.

Diablo Mudo: Alpinistisches Basiskönnen in Schnee und Eis.

 

 

Im Gesamtpreis inbegriffene Leistungen:

  • Alle Transfers in Bolivien und Peru (Besichtigungs- und Busfahrten laut Programm, Inlandsflüge in Bolivien und Peru und zwar Chochabamba – La Paz und Juliaca – Lima).
  • Übernachtungen laut Programm: Hotels (Basis DZ), Zweipersonenzelte beim Trekking.
  • Verpflegung wie im genauen Reiseprogramm angegeben (F=Frühstück; M=Mittagessen bzw. Lunchpaket; A=Abendessen).
  • Gemeinschaftsausrüstung wie Trekkingzelte, Seile und sonstiges technisches Material.
  • Komplette Camp- und Küchenausrüstung (Gemeinschaftszelt, Küchenequipment usw.).
  • Höhenmedizinische Notfallausrüstung (Höhen-/Notfallmedikamente).
  • Qualifizierte peruanische bzw. bolivianische Begleitmannschaft (Führer, Koch und Helfer, Eseltreiber); Tragtiere.
  • Lokale deutsch- oder englischsprachige Guides.
  • Reiseleitung Helmuth Preslmaier.

 

 

> Detailprogramm und Buchungsformular rechts zum Downloaden

 

Kontakt

Naturfreunde Linz, Referat Bergtouren

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