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MADEIRA querfeldein - auf den schönsten Wandertouren durch die Insel im Atlantik

Der Länge nach über die Insel - das ist die Königstour auf Madeira. Wir wandern dabei durch alle Vegetationsstufen und besteigen die höchsten Gipfel.

Unsere Route führt von den bizarren Vulkanlandschaften im Osten, durch ursprüngliche Orte im Norden, weiter über das zentrale Bergmassiv zunächst bis zur nordwestlichen Spitze der Insel. Eine Ost-West-Durchquerung in sieben Tagen mit aussichtsreichen und herausfordernden Routen über Gipfel, Berge, durch Tunnel und vorbei an imposanten Wasserfällen. Einige Wanderwege führen entlang von Levadas. Das sind künstliche Wasserkanäle auf der Insel, mit denen das Wasser aus den niederschlagsreichen Regionen im Norden zu den landwirtschaftlichen Anbaugebieten im trockenen Süden geleitet wird. Unser Gepäck wird in der Zwischenzeit zum nächsten Quartier transportiert (wir haben mehrere Stützpunkte).

Anschließend fahren wir zur Südküste, verbunden mit einer weiteren Wanderung zu den berühmten Wasserfällen von Rabaçal. Auf der Südseite der Insel stehen am Programm: ein Tag Sightseeing in der Inselhauptstadt Funchal und zwei weitere für den Süden der Insel typische Wanderungen.

Zum Abschluss bleiben noch zwei Tage, die zum Entspannen, für Delphin- bzw. Walbeobachtung oder für die eine oder andere spontane sportliche Aktivität genutzt werden können. Dabei können wir aus einem multisportiven Angebot (Kajak, Stand-Up Paddling, (E-)MTB, Canyoning) auswählen.

 

Unser Reiseablauf:

1. Tag (16.09.): Flug von Wien mit AUA nach Funchal

ab Wien um 10:25 Uhr mit OS 4059, an FNC um 14:15 Uhr, Transfer zu unserem Hotel in Santa Cruz (1 Nacht, HP).

2. Tag (17.09.): Ostkap und Küstenhöhenweg

Wir beginnen mit zwei Halbtagestouren. Am Vormittag wandern wir auf der Halbinsel São Lourenço bis zum östlichsten Punkt der Insel. Bizarr geformte Lavafelsen und Klippen zeugen von dem vulkanischen Erbe Madeiras (3 h). Transfer zum Ausgangspunkt der Nachmittagstour.

Wanderwege entlang der Küsten sind auf Madeira knapp, zu abrupt fällt das Land ins Meer ab. Doch wo es sie gibt sind sie dafür umso spannender. Der abenteuerliche Küstensteig über die sogenannte „Gefährliche Öffnung” ist einer davon und war jahrhundertelang die kürzeste Verbindung zwischen den beiden Orten (3,5 h).

Transfer zum Hotel in Santana (3 Nächte, HP).

3. Tag (18.09.): Levadas und Schluchten

Start ist heute bei Fajã da Nogueira, einer der wasserreichsten Zonen der Insel. Auf einem historischen Verbindungsweg wandern wir durch urwaldähnliche Landschaft, dann entlang einem alten Wasserkanal und durch einen 3 km langen Tunnel (Taschenlampe) und zuletzt an dem imposanten Wasserfall der Caldeirao Verde vorbei entlang einer Levada bis zum Endpunkt der Tour in Pico das Pedras (5 - 6 h).

Transfer zu unserem Hotel in Santana (HP).

4. Tag (19.09.): Königstour am Dach Madeiras – vom Pico Arieiro zum Pico Ruivo

Madeiras Ruf als Wanderparadies gründet sich nicht nur auf faszinierende Levadawege. Das Zentrum der Insel wird von einem alpin anmutenden Bergmassiv dominiert, dessen höchste Gipfel fast bis auf 1.900 m hinaufreichen.

Eine Panoramastraße führt uns direkt ins Herz dieser Bergwelt bis knapp unterhalb des Pico do Arieiro, dem dritthöchsten Inselgipfel. Vom Parkplatz steigt man in wenigen Stufen zur Gipfelsäule auf. Ein vor 50 Jahren von der Inselverwaltung angelegter Höhenweg verbindet die drei höchsten Berge auf spektakuläre Weise miteinander – eine der absoluten Top-Touren auf Madeira. Vom Pico Ruivo mit 1.862 m der höchste Berg Madeiras steigen wir in östlicher Richtung zum Endpunkt unserer Tour beim Parkplatz Achada do Teixeira ab (4 - 5 h).

Transfer zu unserem Hotel in Santana (HP).

5. Tag (20.09.): Kammwanderung der Superlative

Der Kammweg zum Encumeada-Pass gehört zu den großen alpinen Bergtouren auf Madeira. Besonders reizvoll: Der Weg wechselt mehrmals die Kammseite und erlaubt mal Blicke auf die Nordküste, mal auf die Südseite nach Curral das Freiras und Ribeira Brava.

Der Endpunkt unserer gestrigen Wanderung ist der Startpunkt für unsere heutige Tour. Die ersten 200 Höhenmeter gehen wir auf der vom Vortag bekannten Route bergauf und folgen dann in einem ständigen Auf und Ab dem Kammverlauf. Ein längerer Abstieg bringt uns zum Encumeada Pass (5 – 6 h) bzw. zu unserem Hotel, das in eine spektakuläre, bizarre Gebirgslandschaft eingebettet ist.
Übernachtung im Hotel Encumeada (2 Nächte, HP).

6. Tag (21.09.): Über den Eselspass in den Kessel von Curral das Freiras

Wir starten bei unserem Hotel. Die Wanderung beginnt auf einem alten Königsweg, der einst ein viel begangener Teil der Inselüberschreitung von Funchal nach São Vicente an der Nordküste war. Wir folgen dem jüngst restaurierten Weg bis zum Eselspass und steigen von dort ins Nonnental ab.

Das heutige Trekkingprogramm kann noch um eine Gipfelbesteigung erweitert werden. Der Pico Grande (1.657 m) zählt höhenmäßig zwar nicht zu den Top Ten von Madeira, er bietet aber eine rassige Gipfeltour mit alpinem Charakter (inkl. kurzer Klettereinlage) und hoher Aussichtsqualität. Der freistehende Bergstock fasziniert im Gipfelbereich durch von Wind und Wasser bizarr geschliffene Tuff-Formationen (4 – 5 h).

Transfer vom Endpunkt unserer Wanderung nach Encumeada zu unserem Hotel (HP).

7. Tag (22.09.): Von der Hochebene zum Meer

Transfer von Encumeada zur Hochebene Paúl da Serra, einer für Madeira unvermutet flachen Hochebene. Paul bedeutet im Portugiesischen Sumpf. Tatsächlich erinnert die zwischen 1.400 und 1.600 m gelegene und oft wolkenverhangene Ebene an ein schottisches Hochmoor. Endlos erscheinende Moos- und Farnwiesen werden als Weide für Kühe genutzt. Der Aussichtsgipfel Bica da Cana (1.620 m) lädt zu einem kurzen Aufstieg ein (1 h).

Weiterfahrt zum Ausgangspunkt unserer Wanderung bei Fonte do Bispo. Der Ribeira da Janela ist der längste Fluss von Madeira. Vom Quellgebiet in Rabaçal zieht er sich in einem tief eingekerbten Tal hinunter an die Nordwestküste. Wir steigen in das Tal ab und wandern auf der Levada Ribeira da Janela bis zu unserem Hotel in Porto Moniz (5 h).

Übernachtung in Hotel (2 Nächte, HP).

8. Tag (23.09.): Porto Moniz mit oder ohne Levadawanderung

Jetzt haben wir Madeira von der nordöstlichsten Spitze bis zum nordwestlichsten Eck durchquert. Also haben wir uns eigentlich einen Relaxtag verdient.

Und da sind wir in Porto Moniz gerade richtig. Besondere Attraktion dieses beliebten Ausflugszieles: der kleine Ort hat das mit Abstand schönste Meeresschwimmbad der Insel, vorgelagerte Felseilande sorgen für eine malerische Kulisse. Wenn die Tagesausflügler wieder am Heimweg sind haben wir dann den Sonnenuntergang für uns alleine.

Bei „Bedarf“ nach einer Wanderaktivität bietet sich hier die Mühlenlevada an. Auf den Spuren einstiger Wassermühlen folgen wir der Levada do Moinho. Dabei erleben wir neben urigem Lorbeerwald auch den auf Madeira weit verbreiteten Eukalyptuswald (2,5 h).

Übernachtung in unserem Hotel in Porto Moniz (HP).

9. Tag (24.09.): Rabaçal – im Quellgebiet des Hochlandes

Die Levada der „25 Quellen“ ist eine der Wasseradern, die Rabaçal entwässern, der Kanalweg durch Erikasträuchern und Lorbeerwald gehört zu den schönsten Levadarouten der Insel. Und die Wanderung zum Risco-Wasserfall, dem „gefährlichen Wasserfall“ bei Rabaçal zum Pflichtprogramm eines jeden Madeira-Besuchs. Entsprechend vielbegangen sind beide Wege, die wir heute kombinieren (4 h).

Transfer zu unserem Hotel in Funchal an der Südküste Madeiras (2 Nächte, ÜF).

10. Tag (25.09.): Funchal – auf den Spuren von Madeiras Geschichte

Sightseeing statt Wandern. Funchal hat noch immer das Flair einer altehrwürdigen, überseeischen portugiesischen Hafen- und Handelsstadt. Madeiras Geschichte lässt sich in seiner Hauptstadt mit drei Stadtrundgängen erleben. Fixpunkte sind auch der Besuch des Botanischen Gartens und des von Obst und Gemüse überquellenden Mercado dos Lavradores. Von den Sakralbauten ragt die 500 Jahre alte Kathedrale heraus.

Übernachtung in unserem Hotel in Funchal (ÜF).

11. Tag (26.09.): Wanderung von Monte nach Camacha

Wir starten mit der Seilbahn, die uns in den hoch über Funchal gelegenen Villenvorort Monte bringt. Auf der Levada da Serra wandern wir nach Camacha. Camacha ist das größte Kunsthandwerkszentrum der Insel, die große Verkaufsausstellung im Café Relógio befindet sich direkt am Endpunkt unserer Wanderung (4 h).

Transfer zu unserem Hotel (mit Swimmingpool) in Calheta (4 Nächte, HP). Calheta ist ein kleiner und ruhiger Badeort im Südwesten der Insel.

12. Tag (27.09.): Zum Cabo Girão – durch die Weinberge im Süden

Auf der Levada do Norte durch landwirtschaftlich geprägtes Gebiet zum Cabo Girão, der zweithöchsten Kliffküste Europas. Hier werden in klimatisch bester Lage Madeiras Top-Weine gekeltert (3 h).

Transfer zurück zu unserem Hotel in Calheta (HP).

13. und 14. Tag (28. und 29.09.): 2 Tage für Relax oder für optionale Aktivitäten

Mögliche Aktivitäten, die wir von unserem letzten Standort aus gut unternehmen können und die wir je nach Lust und Laune kurzfristig auswählen, sind u.a.: Delphin- bzw. Walbeobachtung (der September ist dazu ein durchaus geeigneter Monat), Kajaktour, Stand-Up Paddling, Canyoning oder einfach nur am Hotelpool oder am Strand von Calheta relaxen. Natürlich kann auch noch eine weitere Wanderung unternommen werden.

Übernachtung in unserem Hotel in Calheta (HP).

15. Tag (30.09.): Transfer zum Flughafen und Rückflug.

 

Reiseleitung:

Helmuth Preslmaier

 

Anforderungen:

Teilweise technisch anspruchsvolle Bergwanderungen mit alpinem Charakter, die auch fallweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern; ausgesetzte Wegpassagen sind aber immer gut gesichert; Kondition für Tagesetappen von 4 bis 7 Stunden. Wer mal einen Tag pausieren will, kann dies entweder am jeweiligen Standort machen oder mit dem „Gepäcktransport“ mitfahren.

 

Im Pauschalpreis inbegriffene Leistungen

  • 14 Übernachtungen in Berghotels bzw. in 3 oder 4 Sterne Hotels (Basis DZ mit HP, Hotel in Funchal ÜF)
  • Alle Transfers lt. Programm: Flughafentransfers, Shuttledienst zu/von den Wanderungen, Gepäcktransfer
  • Reiseleitung und Tourenführung durch Helmuth Preslmaier

Nicht inbegriffene Leistungen

  • Internationale Flüge nach/ab Funchal
  • Nicht im Tagesprogramm angegebene Verpflegung
  • Allfällige Eintrittsgebühren beim Sightseeing
  • Ausgaben für optionale Aktivitäten
  • Einzelzimmerzuschläge in den Hotels

 

> Detailprogramm rechts zum Downloaden

 

Kontakt

Naturfreunde Linz, Referat Bergtouren

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